VisitMtskheta.org Ausflug finden
Die Swetizchoweli Kathedrale ragt hinter Steinmauern in Mzcheta empor

Unabhängige Reisetipps für Mzcheta

Mzcheta Geschichte: Alte Hauptstadt und Ausflüge

Mzchetas Geschichte verbindet die alte Hauptstadt Kartlis mit der Christianisierung Georgiens. An den drei Welterbe-Monumenten werden politische Geschichte und religiöse Erinnerung greifbar.

  • Kirchen und Altstadt erklärt
  • Private und gemeinsame Ausflüge im Vergleich
  • Praktische Hilfe zur Reiseplanung

Mzchetas Geschichte zwischen Königtum und Kirche

Mzchetas Geschichte reicht weit über die mittelalterlichen Kirchen hinaus, die du heute besuchst. Vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zum fünften Jahrhundert nach Christus war die Stadt Hauptstadt Kartlis. Sie liegt am Zusammenfluss von Aragwi und Mtkwari. Wenn du diese lange Rolle als politisches Zentrum im Kopf behältst, bekommen die späteren Sakralbauten einen größeren Zusammenhang.

Mit der Annahme des Christentums als Staatsreligion im Jahr 337 kam eine weitere Ebene hinzu. Die erhaltenen Hauptbauten stammen jedoch aus späteren Jahrhunderten. Eine Führung hilft dir, Königsgeschichte, religiöse Überlieferung und die Entstehung der heutigen Kirchen auseinanderzuhalten. Beginne mit der Swetizchoweli Kathedrale und beziehe Samtawro sowie das oberhalb der Stadt gelegene Dschwari in deine Planung ein.

Hauptstadt KartlisVom dritten Jahrhundert vor Christus bis zum fünften Jahrhundert nach Christus
337Christentum wird Staatsreligion
1994Aufnahme der historischen Monumente in die Welterbeliste
Swetizchoweli Kathedrale zwischen den Dächern am Fluss in Mzcheta

Mit Führung durch die Geschichte Mzchetas

Ein Kulturausflug konzentriert sich auf die alte Hauptstadt. Längere Routen verbinden Mzcheta mit Gori und Uplisziche; die drei ausgewählten Angebote enthalten eine Führung.

Alle Touren auf GetYourGuide ansehen →

Antike Hauptstadt und Christianisierung

Die Hauptstadtzeit umfasst sowohl vorchristliche Jahrhunderte als auch die Phase nach der Annahme des Christentums. Mzcheta war also bereits ein politischer Mittelpunkt, als sich seine Bedeutung als christliches Zentrum entwickelte. Diese Reihenfolge ist für deinen Besuch hilfreich: Die Kirchen erzählen einen wichtigen Teil der Stadtgeschichte, aber die Geschichte der Stadt beginnt nicht erst mit ihnen.

Den Bezug zum Königshaus findest du besonders in Samtawro. In der Hauptkirche befinden sich die Gräber von Mirian und Nana. Die von Nonnen gepflegte Anlage verbindet ihre Erinnerung mit dem heutigen Klosterleben. Der Hauptbau stammt aus dem elften Jahrhundert. Die königlichen Personen und das erhaltene Kirchengebäude gehören damit unterschiedlichen zeitlichen Ebenen an, die du während der Besichtigung getrennt betrachten kannst.

Swetizchoweli: Überlieferung und Baugeschichte

Christi Gewand, Sidonia, eine Zeder und die lebensspendende Säule stehen im Mittelpunkt der religiösen Überlieferung zur Kathedrale. Diese Erzählung macht verständlich, weshalb der Ort für Gläubige eine besondere Bedeutung besitzt. Höre sie als religiöse Überlieferung und unterscheide sie von der Geschichte des Kirchenbaus, seiner Auftraggeber und seines Architekten.

Der heutige Hauptbau entstand im elften Jahrhundert im Auftrag des Katholikos Melchisedek; als Architekt wird Arsukidse genannt. Eine ältere Holzkirche ist mit König Mirian und dem vierten Jahrhundert verbunden. Die Unterscheidung zwischen einem früheren Gotteshaus, der Überlieferung und dem erhaltenen Hauptbau verhindert, dass aus mehreren historischen Schichten eine einzige Baugeschichte wird.

Dschwari als weiterer Punkt in der Chronologie

Das Dschwari Kloster liegt auf einem felsigen Hügel östlich von Mzcheta. Seine Bauzeit von 585 bis 604 und die Verbindung zu Stephanos I. ordnen es zwischen der Christianisierung und den Hauptkirchen des elften Jahrhunderts ein. Vom Hügel blickst du auf die Stadt und den Zusammenfluss. So kannst du das religiöse Zentrum zugleich in seiner Landschaft verorten.

Für einen geschichtlichen Rundgang lohnt es sich, an jedem Monument eine andere Frage zu stellen: Welche Verbindung besteht zum Königshaus? Welche Erinnerung hält die Kirche lebendig? Aus welcher Zeit stammt das Gebäude? Wenn dich stattdessen Grundriss, Kuppel und Raumeindruck interessieren, führt dich der eigene Guide zu Mzchetas Architektur durch diese baulichen Unterschiede.

Welterbe und heutiger Stadtrahmen

Seit 1994 gehören Dschwari, Swetizchoweli und Samtawro als serielle Stätte zum UNESCO-Welterbe. Geschützt werden die historischen Sakralmonumente und ihre Umgebung. Die Eintragung auf der Liste des gefährdeten Welterbes betraf den Zeitraum von 2009 bis 2016. Das ist eine abgeschlossene Phase der Welterbegeschichte. Die gepflasterten Straßen und die Geschäfte im Kathedralenumfeld bilden den Rahmen deines Besuchs; die drei Monumente sind die benannten Komponenten.

Uplisziche und Gori als historischer Vergleich

Für eine längere Geschichtsroute kannst du einen kombinierten Tagesausflug wählen. Das Angebot mit Live-Guide und Beförderung ab der Galaktion-Tabidse-Straße in Tiflis hat eine Dauer von zehn Stunden; Eintritte kommen hinzu. Eine weitere Tagesroute enthält professionelle Führung, Minibusfahrt und WLAN. Die zusätzlichen Orte erweitern das Thema über Mzcheta hinaus. Den eigenen historischen Zusammenhang erklärt Uplisziche und Gori.

Fragen zur Geschichte

Wie lange war Mzcheta Hauptstadt?

Mzcheta war vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zum fünften Jahrhundert nach Christus Hauptstadt Kartlis. Das Jahr 337 fällt in diese Hauptstadtzeit.

Welche drei Orte gehören zum Welterbe?

Dschwari, Swetizchoweli und Samtawro bilden die drei Komponenten. Schio-Mgwime ergänzt einen Klosterausflug als separates Ziel.

Welcher Ausflug passt zum Geschichtsthema?

Für die alte Hauptstadt eignet sich ein Kulturausflug. Eine Ganztagesroute bietet zusätzlich Gori und Uplisziche. Auf der Seite Mzcheta Ausflüge kannst du die Formate vergleichen.

Mzcheta Ausflüge ab Tiflis

Vergleiche Klosterbesuche, Stadtführungen und private Tagesausflüge.

Mzcheta Ausflüge vergleichen →